Uferpromenade: Rücksicht auf brütende Schwäne nehmen
Derzeit brüten mehrere Schwäne im Bereich unterhalb der Uferpromenade. Die Stadt verzichtet bewusst auf Absperrungen oder Eingriffe – die Promenade soll ein frei zugänglicher Ort für alle bleiben. Deshalb müssen die Menschen auf die brütenden Schwäne Acht geben.

Dass einzelne Bruten nicht erfolgreich sind, gehört zu natürlichen Abläufen und hat keinen Einfluss auf den Gesamtbestand. Die Schwanenpopulation am Bodensee ist stabil und an die vorhandenen Lebensräume angepasst. Auch belebte Bereiche bieten den Tieren trotz der Unruhe, Schutz vor natürlichen Feinden, weshalb sie diese gezielt aufsuchen.
Damit Mensch und Tier gut miteinander auskommen, sind einige Regeln zu beachten: Eier dürfen nicht entnommen, Nester nicht beschädigt und Tiere nicht verletzt werden. Solche Handlungen verstoßen gegen das Bundesnaturschutzgesetz und können bestraft werden. Schwäne verteidigen ihre Nester und später ihre Küken. Wer ihnen zu nahe kommt, muss mit Abwehrreaktionen rechnen.
Es gilt ein striktes Fütterungsverbot. Füttern kann nicht nur mit Bußgeldern geahndet werden, sondern schadet den Tieren. Ungeeignetes Futter wie Brot, Süßigkeiten oder Schokolade kann die Schwäne krank machen. Werden Wildtiere von den Menschen gefüttert, kann sie das negativ beeinflussen und zu einem gestörten Verhalten führen. Das Füttern der Tiere muss, auch zur eigenen Sicherheit, unterlassen werden.
Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste, Rücksicht zu nehmen und den Schwänen ausreichend Raum zu lassen.