Resilienz in der Region
„Wie vorbereitet ist Deutschland und unsere Region wirklich?“ – Auftaktveranstaltung zum Bodensee Sicherheitsdialog mit Top-Sprechern zu Operationsplan Deutschland
Was bedeutet der Operationsplan Deutschland konkret für unsere Region? Wie bereitet sich unser Land auf Krisen vor – und welche Rolle spielen Kommunen, Wirtschaft und Bürger dabei? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Auftaktveranstaltung "Bodensee Sicherheitsdialog", zu der die Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) Sektion Bodensee in Kooperation mit der Stadt Friedrichshafen für Montag, 27. Juli 2026, ins Graf-Zeppelin-Haus lädt.
Gesamtverteidigung als Aufgabe für alle
"Resilienz beginnt in der Region", lautet das Motto der neuen Veranstaltungsreihe. Sie adressiert nicht nur Fachleute, sondern richtet sich bewusst an interessierte Bürgerinnen und Bürger: Denn Gesamtverteidigung ist keine Aufgabe allein der Streitkräfte – sie betrifft Staat, Gesellschaft und jeden Einzelnen. Oberleutnant Benjamin Dempfle, Jugendoffizier Augsburg, wird an diesem Abend erläutern, welche Szenarien der OpPlan D abdeckt und welche praktischen Maßnahmen vorgesehen sind.
Fachliche Impulse und praktische Perspektiven
Dr. Marcus Wohler, Beauftragter der Bundeswehr für Zivil-Militärische Zusammenarbeit und Leiter Kreisverbindungskommando Bodenseekreis, wird fachliche Impulse geben. Digitale Perspektiven auf die Thematik bringt Johannes Steger ein, Head of Digital Crisis Management bei FGS Global und Co-Autor des Berichts "Deutschland im Ernstfall".
Ein Krisenschutz-Infostand (angelehnt an das schwedische Modell) zeigt konkrete Vorsorgemaßnahmen auf. Nach den Vorträgen besteht Gelegenheit zum Austausch mit den Sprechern und Networking auf der Seeterrasse des Graf-Zeppelin-Hauses.
Termin und Anmeldung
Montag, 27. Juli 2026, 19 Uhr | Graf-Zeppelin-Haus, Olgastraße 20, Friedrichshafen
Einlass ab 18.30 Uhr. Anmeldung bis 24. Juli 2026 unter barbara.oppelz@gsp-sipo.de
Quelle: Gesellschaft für Sicherheitspolitik e. V.