Dienstag, 19. Mai 2026

Konzertreise des Sinfonieorchesters nach Imperia

Das Sinfonieorchester kehrte Anfang Mai mit vielen musikalischen Eindrücken und herzlichen Begegnungen aus Italien zurück. Ziel der Konzertreise waren die Partnerstadt Imperia sowie Sanremo, wo das Orchester jeweils mit großem Erfolg auftrat.

Bereits seit Monaten liefen die Vorbereitungen für die Reise. In enger Abstimmung mit Josef Büchelmeier, Vorsitzendem des Partnerschaftsvereins Amici di Imperia, wurde das umfangreiche Programm organisiert. Auch musikalisch war alles sorgfältig vorbereitet: Dirigent Joachim Trost hatte das Konzertprogramm gemeinsam mit Don Alessandro, dem Pfarrer der Kirche San Giovanni Batista in Imperia, abgestimmt.

Die Resonanz war überwältigend: Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, das Publikum zeigte sich begeistert, und auch Bürgermeister Claudio Scajola ließ es sich nicht nehmen, das Konzert zu besuchen.

Auf dem Programm standen Werke von Händel, Telemann, Donizetti, Mendelssohn und Mozart. Besondere Akzente setzten die Solisten des Orchesters: Konzertmeisterin Jelena Nerdinger, Cellist Frank Westphal, Hornist Christian Beemelmans sowie dessen Schülerin Daniela Ackerl überzeugten mit eindrucksvollen Beiträgen.

Für eine besondere Überraschung sorgte Don Alessandro: Ein eigens für das Konzert engagierter Fotograf hielt zahlreiche Momente des Abends fest. Die Fotos wurden den Musikerinnen und Musikern direkt nach dem Konzert überreicht – eine gelungene und sehr geschätzte Erinnerung an den Abend. Die große Gastfreundschaft vor Ort beeindruckte das Orchester nachhaltig. Als Zeichen des Dankes übergab das Ensemble der Kirche eine Spende zugunsten der örtlichen Tafel.

Am 2. Mai führte die Reise weiter nach Sanremo. Dort gastierte das Orchester in der Chiesa Lutherana und wurde von der Gemeinde äußerst herzlich empfangen. 

Erneut war die Kirche sehr gut besucht und das Publikum dankte den Musikerinnen und Musikern mit großer Begeisterung. Nach dem Konzert erinnerten sich viele Gäste gerne an den vergangenen Besuch des Sinfonieorchesters. Gleichzeitig unterstützte das Ensemble mit seinem Auftritt ein wichtiges Projekt der Gemeinde: Die gesammelten Spenden ermöglichen Kindern aus einem Frauenhaus privaten Musikunterricht.

Die Konzertreise erwies sich damit in vielerlei Hinsicht als voller Erfolg. Bestehende Kontakte wurden vertieft, neue Begegnungen geknüpft und das Orchester überall ausgesprochen positiv aufgenommen. Besonders hervorgehoben wurde der unermüdliche Einsatz von Josef Büchelmeier, der die Reise nicht nur mit großem Engagement vorbereitet, sondern das Orchester auch während des gesamten Aufenthalts begleitet hatte. Er vermittelte Kontakte, übersetzte, half bei organisatorischen Fragen und organisierte zudem eine eindrucksvolle Führung durch den Konvent in Taggia.

Das Sinfonieorchester wird die Reise nach Imperia und Sanremo in bester Erinnerung behalten. Solche Begegnungen stärken die Verbindung zur Partnerstadt und zeigen, wie wertvoll kultureller Austausch und persönliche Kontakte über Ländergrenzen hinweg sind.